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Die Reise

Die Heimreise

Der Tag der Heimreise rückte nun immer näher. Und dann war er da, der letzte Abend. Die Koffer waren gepackt und wir setzten uns noch einmal mit der Familie Hildebrand zusammen und ließen das Erlebte noch einmal Revue passieren. Uns saß die Angst über den Heimflug im Nacken, wie Christian den Flug übersteht, ob er wieder schreit, ob wir die Anschlussflüge schaffen, alles mögliche ging uns durch den Kopf. Für jeden gesunden Menschen ist dieser Flug schon eine Strapaze. Für Christian ist dieser Flug eigentlich eine Katastrophe. Nicht auszudenken, wenn irgend etwas dazwischen kommt, z B. ein Streik. Diese Vermutung sollte dann am anderen Tag zur bitteren Gewissheit werden.

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Fahrt zum Flughafen

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endlich geschafft der Airport

10.00 AM fuhren wir nun am 16.12.02 im Konvoi mit Familie Hildebrand und einer anderen befreundeten Familie, die wir in Key Largo kennen gelernt haben, zum Flughafen. Die Rückfahrt gestaltete sich am Anfang sehr ruhig und änderte sich zusehens, je näher wir Miami kamen. Selbst Ralph, der ein sehr routinierter Fahrer ist, war nach der Ankunft am Flughafen völlig fertig. Gegen 12.00 AM trafen wir am Flughafen ein. Sofort kümmerte sich ein Angestellter des Flughafens um unser Gepäck. Dieser Service ist auch nicht gerade billig. Pro Gepäckstück 1 $, bei 40 Gepäckstücken kommt da schon einiges zusammen. Wir setzten Christian wieder in seinen Rollstuhl. Manuela, Stephanie und ich warteten mit den Kindern und Gepäck inzwischen in der Wartehalle, während Ralph und Jens die Autos zur Autovermietung Alamo zurückbrachten. Gott sei Dank ging alles gut und die beiden kamen wohlbehalten zum Flughafen zurück. Christian fing wieder an zu weinen, beruhigte sich aber dann, auch ohne Beruhigungsmittel. Beim Einchecken erfuhren wir, dass, was wir alle schon gefürchtet haben, Streik in Frankfurt........! Genaues konnte man uns nicht sagen, nur dass ein Warnstreik geplant ist.

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Miami International Airport im Wartebereich



Der Rückflug

Start der Maschine (Boeing 747-200) von Miami nach Frankfurt Flugnummer UA 3524 am 16.12.2002 3:55 PM

Start der Maschine (Airbus A 319) von Leipzig nach Frankfurt Flugnummer UA 3730 am 17.12.2002 09:25 Uhr MEZ

 4.00 PM war es dann soweit. Die Sanitäter waren pünktlich zur Stelle. Auch hier wieder ein großes Lob an die Lufthansa. Wir baten die Crew, uns andere Plätze zu vermitteln, da Christian in der Mittelreihe viel besser sitzen kann. Auch dieser Wunsch wurde uns erfüllt. Der Service war hervorragend. Ständig wurden wir nach unseren Wünschen gefragt.

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Flugkorridor nach Hause


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Flugdaten


Während des Fluges hatten wir ab und zu mit starken Turbulenzen zu kämpfen, sonst verlief der Flug für uns sehr ruhig. Diesen Flug überstand Christian sehr gut. Er schlief die meiste Zeit. Am 17.12.02 07.05 Uhr MEZ landeten wir in Frankfurt und wurden auch gleich mit der kalten Witterung konfrontiert. Das Bodenpersonal hatte sich nun doch entschlossen, zu streiken und unser Anschlussflug nach Leipzig wurde ersatzlos gestrichen. Die Sanitäter und das Betreuungspersonal der Lufthansa holten uns ab. Sie begleiteten uns durch den Flughafen zum Betreuungsdienst. Dort wurden wir verpflegt und konnten abseits des allgemeinen Trubels warten. Wir hatten, wieder Dank der Hilfe des Betreuungsdienstes Glück und konnten auf eine spätere Maschine, die 12.45 Uhr ab Frankfurt abfliegen sollte, umbuchen. Doch dann war da noch das Problem mit unserem Gepäck. Die Maschine mit der wir gekommen waren, wurde wegen dem Streik auch nicht entladen. Somit wäre unser Gepäck auch nicht mit in den Flug nach Leipzig gekommen. Doch auch hier half uns der Betreuungsdienst vorbildlich. Wir haben also unser Gepäck mit den Mitarbeitern des Betreuungsdienstes ausgecheckt und für den Flug nach Leipzig neu eingecheckt.

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mit dieser B 747
sind wir angekommen


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Eingang zum Warteraum


Das alles erfolgte während einer 4-stündigen Wartezeit. Christian schlief. Wir waren alle hundemüde und total gestresst. 11.30 Uhr wollte uns der Betreuungsdienst wieder abholen. Uns wurde aber geraten, schon 11.00 Uhr einzuchecken, da der Weg bis zum Gate 42 sehr weit war. Wir haben uns dann auch alle auf den Weg gemacht und eine Strecke bewältigen müssen, für die wir 30 Minuten fast nur im Laufschritt unterwegs waren.

Am Gate angekommen, hatten wir noch etwas Aufenthalt, dann halfen uns die Sanitäter wieder mit Christian an Bord zu kommen. Der Flug war schnell vorbei und wir landeten in Leipzig.  Dort galt es, unsere Gepäckmassen abzuholen und in den inzwischen umbestellten Bus zu steigen. Hier einen herzlichen Dank an die Firma Omnibus und Mietwagenbetrieb Steffen Beck GmbH und den freundlichen Fahrer Lothar.

Es war kalt und es schneite leicht, wir waren wieder da!!

Gegen 16:30 Uhr kamen wir bei uns zu Hause an und wurden von unseren Eltern und Katze Nicky freudig erwartet.