Sept. 2002 - Christian Wach Auf

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Sept. 2002

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Christian

Mai - September 2002


Nun ist es an der Zeit Neues zu berichten. 6 Monate sind vergangen.
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Meine Freunde und alle, die vielen Menschen, die mir geholfen haben mit der Spendenaktion meinen Plattformlift zu finanzieren, konnten bereits erfahren, dass es mir nun wieder möglich ist, mich im 1. Stockwerk unseres Hauses aufzuhalten. Meine Eltern und gute Freunde und 2 Firmen haben es mit dem Geld der Spendenaktion verwirklicht. Nun kann ich wenigstens wieder teilhaben, an all dem, was ich früher noch selbst konnte.
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Nun jedoch zu mir. Auch für mich hat sich vieles geändert. Ich werde jetzt 3 bis 4 mal pro Woche zur Schule gefahren. Dort nehme ich jetzt am Morgenkreis teil und werde auch einzeln von ganz lieben Lehrerinnen gefördert. Meine Logopädin, die mir so beim Essen und Trinken lernen geholfen hat, kann leider nicht mehr zu mir kommen. Aber meine neue Logo- Therapeutin hat sie nun ersetzt und ich bin auch nach wie vor, nun mit ihr, darüber im Streit, was alles zur Therapie gemacht werden muss. Nach wie vor bekomme ich noch all meine Therapien und einige sogar noch mehr. Es gibt jetzt sogar einen Arzt, der mich zu Hause behandelt und der sich auch immer was neues überlegt, was mir noch helfen könnte. Ich kann jetzt nachts oft ganz ohne meine "Schlaftropfen" auskommen, weil ich es jetzt besser im Griff habe den Kopf nicht so weit nach hinten zu überstrecken. Manchmal, wenn ich gut drauf bin, kann ich schon meinen Eltern zu verstehen geben, dass ich sie gut hören kann und auch ihre Sorgen um mich verstehe. Auch ich komme manchmal mit meiner Situation nicht klar und weine spontan, wenn sie von mir etwas verlangen, was ich noch nicht wieder kann. So wünscht sich zum Beispiel mein Vati so sehr, das ich wieder einmal Papa zu ihm sagen kann, doch das will mir einfach noch nicht gelingen...............................
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Gute, alte Freude von meinen Eltern und mir, haben uns nun auch ihr tolles Auto sehr, sehr günstig überlassen, in dem ich nun auch ohne Riesenmühen mitfahren kann. Mein großer Rolli passt da nun auch mit rein. Wir haben schon einige kleinere Ausflüge unternommen, um die große Fahrt zu Kur zu proben.
Ja, wir haben es geschafft, meine Krankenkasse hat für mich, meine Mutti und sogar für meinen Vati, die beantragte Mutter-Vater-Kind Kur genehmigt.
Wir sind 9 Stunden lang gefahren, bis wir durch alle Staus im schönen Schwarzwald angekommen sind. Doch davon werde ich nach der Kur berichten.
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Für Christian - Crimmitschau im September 2002


 
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